mtb el dorado hoch überm etschtal
nach der aufwärmrunde von gestern dachten wir heute mal richtig. naja, eben mal aufs corno di tres und die trails über fennberg wieder runter. gesagt getan und bei entiklar auf den kleinen asphaltstraßen hoch nach graun. allerdings waren die zum teil schon eine grauen für sich, unter 16% steigung war schon zum ausruhen gedacht, spitzen von bis zu 22% waren regelmäßig dabei.
kurz oberhalb von graun machten wir dann eine erste pause um uns für den rest des anstiegs zu wappnen. waren ja gerade mal knapp 700 hm bis hierher gewesen, knappe tausend standen noch auf dem programm. und die hatten es dann auch in sich, zwar nie wirklich steil, aber auf die dauer... irgendwann hat man einfach keinen bock mehr und jede kurve kotzt an, wenn es dahinter wieder nur bergauf geht. aber irgendwann hatten wir auch das hinter uns und standen oben am sattel. von hier an wurde es ein einziger traum aus trails, die den reiz des bikens ausmachen!<>p>
am anfang war es ein cross-country trail, geröllige abfahrten wechselten sich ab mit waldtrails, knackigen anstiegen und lockeren abscnitten auf breiteren wegen. auf der karte vermerkt die malga romeno: wir dachten an einen schönen cappu und eine nette pause in der sonne, aber als wir um die ecke bogen: nix! eine unbewirtschaftete hütte (wohl mittlerweile). nun gut, hätten wir unsere survival-ausrüstung dabei gehabt, hätten wir uns das essen selber kochen könne, die küche mit nortdürftigem equipment war ja offen, ebenso das schlaflager. leider hatten wirt nur bananen, riegel und camelbacks auf dem rücken, aber imerhin gab es einen 1a-liegestuhl, den ich sofort in beschlag nahm und so die sonne genießen konnte.
der weiterweg ging erstmal wieder etwas bergauf, bevor es dann auf einem supertrail durch den wald ging, bevor der weg in der steilwand oberhalb von fennberg in vielen serpentinen als schmaler steig sich bergab windet. tricky, eng, tolle ausblicke, ein hammer, die hgall of fame ist wirklich nicht übertrieben für diese teil! absolut empfehlenswert! unten auf der fennberger höhe haben wir dann einen alten wanderweg genommen, der im führer so nicht beschrieben war, bis auf eine kurze, etwas rutschige, da nasse schiebestelle, war das jedoch eine gute entscheidung, da hier nochmalkurven fahren geübt werden konnte.
die letzte abfahrt nach margreid war dann ein alter karrenweg, abwechselnd schotter, grobes geröll und felsen, später asphalt, schnell und heftig direkt zur minibar in margreifd, wo wir dann doch noch unseren cappuccion bekommen sollten. ein supertag, am anfang zwar heftig, wegen des langen anstiegs über 1800hm am stück, letztendlich jedoch eine tour, die nach wiederholung schreit!
die route
die tour ist im bikeführer südtirol von frank klose beschrieben (erschienen im pietsch verlag). die tour ist genauso wie beschrieben gut zu finden. im unteren bereich haben wir eine kleine änderung vorgenommen und sind vor fennberg (hinter dem schloss) rechts rein und auf einem alten wanderweg durch den wald bergab, kurze schiebepassage inklusive. die weitere abfahrt dann auf dem steilen alten karrenweg runter nach margreid und nicht die teerstraße runter - auf der karte gut nachzuvollziehen.
strecke:
40.1 km und 1870 hm
sattelzeit:
4:54:00
gesamtzeit:
7:19:00
karte:
kompass karte 74: tramin/termeno cavalese