die hochebene von lavarone und folgaria ist ein geschichtsträchtiges fleckchen erde. findet man hier doch überall spuren des wahnsinns des krieges. hier verlief im ersten weltkrieg die frontlinie zwischen österreich-ungarn und italien. so findet man hier unzählige militästraßen und verfallene forts, die an diese zeit erinnern und gleichzeitig aber auch fantastische biketouren ermöglichen. die ganze gegend ist ein absoluter biketraum, vor allem weil hier nicht die massen verkehren wie beispielsweise am tremalzo; und das bei der gleichen entfernung von deutschland aus. wir waren das erste mal anfang oktober 2002 dort, aber es wird sicherlich nicht das letztemal gewesen sein.

hier noch einige allgemeine tipps:

unterkunft:
wir haben in chiesa im nido verde gewohnt und waren hochzufrieden. legendär die chefin des hauses!

touren:
viele touren sind auf bike-navic-cd 33 touren im trentino beschrieben
ebenso gibt es einen artikel in der bike (ausgabe 08/98 - spotguide 39 trentino/lavarone, ist hier über faxabruf erhätlich).
auf jeden fall besorgen solltet ihr euch die karte fortezze bike tour auf der die 100km dei forti eingezeichnet sind. diese strecke ist auch sehr gut ausgeschildert, die tour "commando austriaco" von der bike-navic-cd folgt zu großen teilen dieser route.

lavarone lohnt sich für jeden biker, egal ob schotterliebhaber oder trailfanatiker, hier gibt es alles und das in absoluter traumumgebung und ohne menschenmassen (wie beispielsweise am tremalzo)

lavarone

lavarone oktober 2002
tag der deutschen einheit, das sollte genutzt werden. christine schägt vor, wir folgen, also nach lavarone...

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