es sollte ein etwas längere tour werden, und ich hatte mir daher ein sommerwochenende im august ausgesucht zu dem ich im rossloch, so wie schon im jahr vorher etwas unternehmen wollte.

dieses mal allerdings wollte ich ein basislager aufschlagen und aus dem tal einige gipfeltouren unternehmen, weswegen ich zelt und schlafsack einpackte und am freitag nachmittag in scharnitz gut gelaunt loswanderte.

nach den üblichen 4 stunden kam ich im hinteren rossloch an und schlug dort in einer etwas versteckten ecke mein zelt auf und verbrachte eine friedliche nacht dort.

am nächsten morgen wanderte ich dann in richtung grubenkarspitze los und kam dem gipfel auch schnell näher. bei besten bedingungen – es gab nur noch ein paar wenige schneereste, die aber leicht zu queren waren - kam ich am gipfelgrat an, der ein steiler plattengrat ist, der aber insgesamt relative einfach zu gehen ist. oben auf dem flacheren stück zum gipfel erwarteten mich dann keinerlei schwierigkeiten, die paar restlichen wechten, die sich gehalten hatten, waren nicht im weg.

auf dem gipfel hatte ich dann bei strahlendem sonnenschein einen wunderbaren ausblick hinunter in die eng und auf die umliegenden karwendelgipfel.

nach dem abstieg machte ich es mir vor meinem zelt gemütlich und bereitete mich eigentlich auf eine geruhsame nacht vor, jedoch kam es etwas anders.

sommer im gebirge ist nun mal unberechenbar und es zog ein recht starkes und langanhaltendes gewitter auf, das mich erstens ins zelt trieb und zudem das tal in einen bach verwandelte. obwohl ich auf einer leichten anhöhe stand flss irgendwann trotzdem wasser unter meinem zelt durch und der aufenthalt in der klammen umgebung war in der folgenden nacht nicht ganz so kuschelig wie in der ersten. am nächsten tag brach ich denn auch mit recht nassen klamotten auf in richtung scharnitz und als ich dort ankam riss der himmel wieder auf und es war bombenwetter… tja so kanns gehen.

fazit: trotzdem alles in allem eine tolle tour.

Karte: kompasskarte blatt 26, 1:50.000

linktipp: steinmandl.de

karwendel 2006

irgendwie verging die zeit in 2006 viel zu schnell und ehe ich es gemerkt hatte war das jahr rum und nur eine einzige bergtour in den alpen hatte zeitlich in das jahr gepasst.
schade aber leider war, aber die war immerhin eine ganz nette sache!

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