erster tag:

auf dem plan für den ersten tag stand eine tour zur roascharte im puezgebiet. also morgens mit dem auto los zum nahegelegenen parkplatz den wir ja vom vorjahr schon kannten. der aufstieg verlief erst einmal relativ lange im wald, bis wir in ein offenes tal gelangten, das jedoch durch seine nordseitige lage nicht gerade sehr mit sonne verwöhnt wird. entsprechend frostig war es dort auch, man kam sich eher vor wie in einem kühlschrank im dreisternefach!

nach ca. 2 stunden kamen wir an den beginn der scharte selber und machten uns an den aufstieg. die scharte ist recht steil, zwar maximal nur 35°, jedoch ist das mit schneeschuhen im tiefen pulver ein recht anstrengendes gelände. dummerweise war die scharte im oberen bereich stark vereist und wir hatten mit den schneeschuhen einfach nicht genug halt auf dem steilen glatten hang und mussten daher kurz vor erreichen des höchsten punktes umkehren. nichts desto trotz hatten wir tolle tiefblicke in die dolomientäler und einen abstieg durch traumhaften pulverschnee.
abends gab es dann wie gewohnt ein tolles abendessen im sanvi und wir konnten den tag gemütlich ausklingen lassen.

zweiter tag:

heute wollten wir auf den zendelser kofel steigen. dazu fuhren wir in richtung des mühlentals und wanderetn dieses hinauf in richtung der peitlerschate. anfangs ging es steil auf einem forstweg aufwärts auf dem wir ohne schneeschuhe wanderten. erst im weiteren verlauf mussten wir die schneeschuhe anziehen, da ab ca. 2000m dann doch etwas mehr schnee lag. allerdings war die durchgehende schneedecke erst ab der peitlerscharte gegeben. ab den almen im bereich unterhalb der scharte zog dann zusätzlich noch nebel auf.

dieser nebel begleitete und dann auf dem weiteren weg zum zendleser kofel den wir letztendlich auch erreichten, allerdings ohne großartige sicht, da der nebel auf knapp 2400m sehr dicht wurde. im laufe des abstieges mussten wir auch knapp eine halbe stunde verharren, da wir uns in einem einzigen großen wattebausch befanden und keinerlei geländeformen mehr erkennbar waren. zum glück zog es aber wieder auf und wir konnten über schöne almflächen und einen tief verschneiten wanderweg wieder ins mühlental absteigen. insgesamt ein langer und schöner tag, einziger wehmutstropfen war der nebel im gipfelbereich, der leider keinerlei aussicht zuließ.

dritter tag:

aufstieg auf die westliche cortaccia. so der plan des dritten tages. also eine längere anfahrt nach enneberg und dort am skihang geparkt. nach überquerung der skipiste ging es auf einem forstweg, teils mit teils ohne schnee aufwärts. am kreuzjoch jedoch war schluss, da kurz zuvor starker schneefall einsetzte. somit war kaum sicht, wie auch der weiterweg nicht mehr einsehbar. daher entschlossen wir uns zähneknirschend zur umkehr. wir werden aber sicherlich wieder kommen und diese eigentlic sehr schöne tour wiederholen und dann vielleicht auch mit gipfelaufstieg.

unterkunft:

gewohnt haben wir im hotel sanvi in campill. eine 1a-unterkunft, die ich nur wärmstens empfehlen kann.

karte:

kompasskarte 56, brixen, bressanone

campill 2007

heilige drei könige
nach letztem jahr wollten wir in campill nochmal ein paar neue touren gehen, die noch in den führern verzeichnet waren, also gebucht und los!

im einzelnen
campill
bayerische alpen
wintertouren 2007
home

aufstieg

gipfelblick

roascharte

zum kofel

almen

nebel 1

nebel 2