seilbahntours
heute sollte dann die tour drankommen wegen der wir ursprünglich den entschluss fassten nach bozen zu fahren, die seilbahnrunde um bozen, die uns sofort nach erscheinen in der bike nicht mehr aus dem kopf ging. also bikes ins auto und ab nach bozen. dort parkten wire an der talstation der oberbozener seilbahn und machten (nach kurzen ausflug zum schläuche und bremsbeläge kaufen) uns an die auffahrt.
schweißtreibende 1000 höhenmeter später (in der gondel war es verdammt warm) ging es dann endlich bergab. immer der markierung nummer 2 nach bergab.
und nach kurzer zeit entwickelte sich dieser weg zu einem rasanten traildownhill, der seinesgleichen sucht. bestens fahrbar und trotzdem technisch so anspruchsvoll, dass man nicht einfach nur so runterradeln kann. genau die richtige mischung um es richtig krachen zu lassen. soclhe wege sollte es einfach öfter geben! bei strahlendem sonnenschein ging es dem bozner kessel entgegen, immer wieder mit traumblicken auf die stadt zu unesren füßen.
das geniale an dieseer abfahrt: bis in die stadt feinster singletrail, erst die letzten paar meter muss man auf einem asphaltsträßchen zurücklegen.
unten angekommen fuhren wir dann zur jenesier seilbahn und dann kam was kommen mußte: mittagspause, tja unser pech, morgens etwas zu lange getrödelt, dann noch der einkauf im bikeshop und das waren dann die 12 (!) minuten, die uns fehlten.
aus der not machten wir eine tugend und fuhren an der talfer entlang ein kleines stück stadteinwärts um es uns in einer bar gemütlich zu machen, wo wir die zeit mit cappuccino und bauerntoast überbrücken konnten. für unterhaltung war auch gesorgt, da am nbentisch ein lustiges männlein saß, wodurch die zeit wie im flug verging.
früh genug brachen wir dann wieder zur seilbahn auf und das war auch gut so, da die gondel recht klein ist und nur 4-5 bikes gleichzeitig transportiert werden. und wir hatten glück, da wir in der schlange vorne standen.
in jenesien angekommen mussten wir die einzigen höhenmeter des tages unter die stollen nehmen, allerding gerade mal 200 und das alles auf asphalt. und dann ging es wieder bergab. der beginn war ein waldtrail, der sich als hochgeschwindigkeitskurs herausstellte, bevor er dann steiler durch den wald hinabführte und sich langsam aber sicher zu einem alten karrenweg entwickelte. und das bei den bedingungen alles super zu fahren, staubtrocken. wenn es nur immer so wäre!
nach kurzer rast an einem der schönsten aussichtspunkte oberhalb von bozen nahmen wir den restlichen downhill in angriff. und hier war es genauso, wie beim ersten trail. die abfahrt zieht sich bis nach bozen als trail dahin. und wo findet man sowas sonst noch? genial!
den dritten trail von oberkohlern mussten wir dann aus zeitgründen auf unseren nächsten besuch verschieben, da gegen nachmittag wieder schlechteres wetter aufzog. aber aufgeschoben ist nicht aufgehobe, wir kommen wieder - keine frage!
die route
die tour ist in der bike 02/2003 beschrieben. die beschreibung kann hier per faxabruf angefordert werden. ausserdem findet man den artikel auch bei bike-bord.de.
strecke:
30 km und 300 hm (bzw. 1600 bergab)
karte:
kompass karte 54: bozen